Dokumentarfilme und Reportage


2019 hat mich das Dokumentation- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma beauftragt ein Kurzfilm über die Bürgerrechtarbeit zu erstellen.

"Seit mehr als 45 Jahren kämpfen deutsche Sinti und Roma für ihre Rechte und die Anerkennung der NS-Verbrechen. Diese Bürgerrechtsarbeit war eine Herausforderung für die Bundesrepublik der Nachkriegszeit und zugleich unerlässlich: Sie hat die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Deutschland gefestigt. Einer der wichtigsten Meilensteine der Bürgerrechtsarbeit war die Einrichtung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg. Seit 1997 Informiert es über über den Völkermord an 500.000 Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus und bietet darüber hinaus Raum für Kultur deutsche Sinti und Roma der Gegenwart."

 

 



2018 drehten wir Kurzfilme für RomArchive, mit Protagonist*innen aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Kunst, die den gegenwärtigen Diskurs beleuchten.

RomArchive ist als internationales digitales Archiv für Kunst der Sinti und Roma konzipiert - als stetig wachsende Sammlung von Kunst aller Gattungen, erweitert um historische Dokumente und wissenschaftliche Texte. Die Homepage wurde im Rahmen des Festivals Performing RomArchive im Januar 2019 veröffentlicht.


                            Projektleitung:                                                                                                                                                                              Gefördert durch:




DE/HU 2015, 57 Minuten R: Era Trammer


 

Orbánistan

"Seit ihrem Antritt im Jahr 2010 zentralisiert die autoritäre ungarische Orbán-Regierung die Medien, lässt alternative Kultureinrichtungen schließen, greift in die Personalpolitik von Theatern und Museen ein und verändert die Gedenkkultur. Era Trammer veranschaulicht in ihrem Dokumentarfilm „Orbánistan“ diese Entwicklung, sie lässt unterschiedliche Akteure, wie den Theaterproduzent Róbert Alföldi, die Kulturwissenschaftlerin und Publizistin Magdalena Marsovszky, die Philosophin Ágnes Heller, den Präsidenten der Föderation der jüdischen Gemeinden Ungarns András Heisler und die Musikerin und Aktivistin der alternativen linken Szene Ágnes Bárdos Deák,  zu Wort kommen."





 

Rethinking Visibility 


Wie könnte eine differenzierte Wahrnehmung der Gesellschaft gegenüber Sinti und Roma jenseits der stereotypen Vorstellungen erschaffen werden? Welche kulturpolitische Funktion kann die Kunst dabei haben? Diese und noch andere Fragen beschäftigten mich bei meinem Film Rethinking Visibility.
Die Protagonist*innen, André J. Raatzsch, Timea Junghaus, Katarzyna Pollok und Slavisa Markoviç, geben einen Einblick in die zeitgenössischer Kunst und Kulturtheorie der Sinti und Roma und ihrer identitätsstiftende Funktion.

 

 

DE/HU 2012, 34 Minuten, R: Era Trammer



   Era Trammer

   Email: info@breakoutfilm-berlin.de

   Telefon: 0049 (0) 30 985 765